Allgemeines
Gemäss Volksschulverordnung müssen während der gesamten Kindergarten- und Schulzeit insgesamt drei Vorsorgeuntersuchungen beim Schularzt durchgeführt werden.
In Flurlingen findet die
- 1. Untersuchung im 1. Kindergartenjahr
- 2. Untersuchung in der 4. Klasse (nur noch eine Impfkontrolle)
- 3. Untersuchung in der 2. Oberstufe
statt.
Umfang der Untersuchungen
Die Vorsorgeuntersuchungen werden in der Arztpraxis unseres Schularztes, Herrn Dr. med. Peter Ritzmann, in Feuerthalen, durchgeführt. Sie umfasst nur noch Grössen-, Gewichts-, Seh- und Gehörkontrollen.
Im genitalen Bereich werden keine Untersuchungen durchgeführt.
Die Eltern werden über die Ergebnisse der Untersuchung schriftlich orientiert. Für weitere Abklärungen oder Behandlungen ist der Hausarzt zuständig.
Der Schularzt überprüft im weiteren den Impfstatus und gibt wenn nötig Impfempfehlungen zu Handen der Eltern ab.
Falls Sie es wünschen, können Sie Ihre Kinder zur Vorsorgeuntersuchung begleiten. Bitte melden Sie sich dazu vorgängig bei der Lehrperson Ihres Kindes an.
Freie Arztwahl
Natürlich haben auch Kinder das Recht auf eine freie Arztwahl. Sie können daher diese Vorsorgeuntersuchung auch beim eigenen Hausarzt durchführen. In diesem Fall sind Sie für die Durchführung verantwortlich und müssen auch für die Kosten aufkommen.
Zudem verlangen wir bei Dispensationen von der schulärztlichen Untersuchung vorgängig eine schriftliche Abmeldung sowie eine Bestätigung, dass die entsprechende Untersuchung beim Hausarzt vorgenommen wird.
Weitere Angaben
Für weitere Angaben stehen Ihnen die Schulpflege, die Lehrpersonen oder der Schularzt zur Verfügung.
Die Adresse des Schularztes
Dr. med. Peter Ritzmann
Zürcherstrasse 25,
8245 Feuerthalen
Tel. 052 647 47 38
Fax 052 647 47 35
E-Mail:
p.ritzmann(ät)bluewin.ch
Reglement über die Schulzahnpflege in der Primarschule

Zahnprophylaxe – Mundhygiene zu Hause und in der Schule
Die perfekte Mundhygiene zu praktizieren ist gar nicht so einfach. Mit dem täglichen Zähneputzen werden in erster Linie Speisereste entfernt.
Karies und Parodontitis sind vermeidbare Krankheiten. Die Vermittlung dieses Wissens liegt bei den Gemeinden und Kantonen. In der Zahngesundheitserziehung spielt deshalb die Schulzahnpflege eine äusserst wichtige Rolle.
In Flurlingen wird dieses Wissen durch eine speziell ausgebildete Schulzahnpflegehelferin, Frau Rosanna Rossetti, vermittelt.
Die altersgerechte Technik des Zähneputzens, die wichtigsten Ernährungsregeln und die Verwendungsmöglichkeiten von Fluoriden sind die Hauptthemen.
Frau Rossetti gibt dieses Wissen vier- bis sechsmal pro Jahr weiter (
siehe Stundenplan).
Dabei werden die Kinder angeleitet, wie und wie oft sie die Zähne putzen sollten. Während der Schullektionen verwendet Frau Rossetti spezielle, fluorhaltige Zahnpasten. Dank diesen gemeinsamen Zähneputzlektionen sollten sich bei den Kindern auch weniger starke Zahnbeläge (Plaque) bilden.
Bei der Plaque handelt es sich um eine weiche Ablagerung aus Bakterienkolonien und Speichelproteinen, die sich vor allem an schwer zu reinigenden Stellen wie Zahnhals und Zahnzwischenräumen festsetzt. Wird die Plaque nicht regelmässig wieder entfernt, entsteht daraus Zahnstein.
Plaque und Bakterien sind verantwortlich für die Kariesentstehung und auch die Parodontitis.



Zusammenhänge zwischen Zucker und Karies
Die gemäss Weltgesundheitsorganisation am weitesten verbreitete Krankheit, die Zahnkaries, ist keine Mangelerscheinung, sondern auf Fehlernährung und fehlende oder zu wenig effiziente Hygienemassnahmen zurückzuführen.
Die heutigen Ernährungsgewohnheiten bringen zuviel und vor allem zu häufig Zucker in die Mundhöhle. Zu oft werden gezuckerte Zwischenmahlzeiten, Zwischengetränke und Schleckereien konsumiert. Dies begünstigt nicht nur Übergewicht und Kreislauferkrankungen, sondern auch Karies.
Gefährlich sind vor allem die Zwischenmahlzeiten und Zwischengetränke. Diese sollten wenn immer möglich zuckerfrei gehalten werden. Dazu eignen sich: Frische Früchte, Getreide, Käse, Quark, Joghurt (natürlich ohne Zucker!)
Kariesvorbeugung
Fluoride geben lokal angewendet oder oral eingenommen einen nachgewiesenen Schutz vor Karies. Der tägliche Gebrauch einer Fluoridzahnpasta und das wöchentliche Zähnebürsten mit einem Fluoridgelée ermöglichen eine 50%-ige Reduktion der Kariesschäden.
Ab dem 6. Altersjahr wird von Zahnärzten das wöchentliche Zähnebürsten mit einem Fluoridgelée empfohlen.
Dabei gilt es Folgendes zu beachten:
Nach dem Zähneputzen ausspucken, aber nicht mit Wasser spülen. Während einer halben Stunde sollte nachher nichts gegessen oder getrunken werden, damit das Fluorid länger auf den Zahnschmelz einwirken kann.